Wie lieb ich sie

 

Von draußen scheint das Mondlicht silberhell zu uns beiden herein.

Ich liege neben ihr, noch wach. Ich schlafe noch lange nicht ein

und wache über ihre Träume, sie ist im Abenteuerland.

Und alle Sorgen sind verflogen, ein Bild mir so vertraut und wohl bekannt.

 

 

Tauch ein in die Flut der Sterne.

Tauch in ein Meer voll bunter Phantasie.

Noch liegt der Tag in weiter Ferne.

Wie lieb ich diesen Moment.Wie lieb ich sie.

 

 

Steht sie grad fest in Nebelschwaden? Jagen Fabelwesen sie in ihrem Traum?

Das Licht der Sterne funkelt hell,  Magie durchflutet nun diesen Raum.

Ich schreib‘ das schönste Märchen mit zartem Finger sanft auf ihre Haut.

Und hauch‘ es dann in ihre Seele. Ich wünsche ihr, sie träumt es, eh der Morgen graut.

 

 

Tauch ein in die Flut der Sterne.

Tauch in ein Meer voll bunter Phantasie.

Noch liegt der Tag in weiter Ferne.

Wie lieb ich diesen Moment. Wie lieb ich sie.

 

 

Geht sie im Traum auf ferne Reisen? Fliegt sie mit eigenen Flügeln hinfort?

Schwebt sie in Sphären ohne Angst, beherbergt sie ein friedlicher Ort?

Ich wünschte, ich wär‘  in ihren Träumen an ihrer Seite ganz fest dabei.

Und wir besiegen Hass und Falschheit, besiegen alles Leid, wir, wir zwei.

 

 

Tauch ein in die Flut der Sterne.

Tauch in ein Meer voll bunter Phantasie.

Noch liegt der Tag in weiter Ferne.

Wie lieb ich diesen Moment. Wie lieb ich sie.

Wie lieb ich diesen Moment. Ich liebe sie.

 

 

 

© Rüdiger Kirsch