Gib nicht auf

 

 

Wirst du den Weg mit dir geh’n?

Bleibst du bei dir an deiner Seite?

Wirst du ganz achtsam nach dir seh’n?

Verlierst du dich in jener Weite,

die kein Vor hat und auch kein Zurück?

Gehst du mit dir dann doch noch Stück für Stück?

Nimmst du dich bei der Hand, führst dich ins Licht?

Gib nicht auf, verlier‘ dich nicht!

 

Gib nicht auf zu geh'n, gib nicht auf zu steh’n.

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

Bleib auf deinem Weg,  es ist dein eig’ner Weg.

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

 

Wie oft hast du dich schon gefragt,

wo liegt der Sinn in deinem Handeln?

Wie oft hast du dir schon gesagt,

du willst auf neuen Spuren wandeln.

Und doch, die Angst, sie lag wie Blei auf dir,

nahm dir den Mut, und du bliebst nicht bei dir.

Sie ließ dich scheitern an dem eigenen Traum.

Steh‘ wieder auf, nimm dir den Raum!

 

Gib nicht auf zu geh'n, gib nicht auf zu steh’n.

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

Bleib auf deinem Weg,  es ist dein eig’ner Weg.

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

 

Und dieser Satz: Das schaffst du nie,

es sind die And'ren, die’s erreichen.

Hast immer wieder weiche Knie

und wirst vor Scham vor dir erbleichen.

Es ist so leicht über die And'ren nachzudenken,

anstatt sein Leben selbst mit Mut zu lenken.

So reiss‘ sie ein, in deinem Kopf, die Wand.

Nimm nur dein Herz in deine Hand.  

 

Gib nicht auf zu geh'n, gib nicht auf zu steh’n.

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

Bleib auf deinem Weg,  es ist dein eig’ner Weg.

Gib nicht auf! Gib nicht auf!

 

 

© Rüdiger Kirsch