Flieg‘ zu den Sternen

 

 

Wir haben uns gefunden, so furchtbar lang gesucht.

Die Wege war’n verwunden, so vieles schon versucht.

Dann kam sie in mein Leben, und  nichts mehr ist, wie es einmal war.

Und ich begann‘ zu schweben.  Die Liebe, sie ist einfach nur wunderbar.

 

Mit tiefen Zweifeln in mir und Angst und war ich verzagt.

Stand mut- und kraftlos vor ihr und hab mich nichts gewagt.

Mit Pauken und Trompeten kam sie zu mir und hat mich geweckt.

Ich platz‘ aus allen Nähten!  Mit Liebe bin ich ganz warm zugedeckt.

 

 

Flieg‘ zu den Sternen, flieg‘ durch Raum und Zeit.

Fliege bis hinter den Mond.

Du, meine Sehnsucht, zur Liebe bereit,

die tief, ganz tief in mir wohnt.

 

 

Spür‘ ihre warme Nähe, seh‘ ihren Lichterglanz.

Ihr Herz, das groß ich sehe, umgibt ein Sternenkranz.

Sie ist  das, woran ich glaube, Sie ist mit meinem Herzen verwandt.

Mir nichts den Schlaf mehr raube, hab Dank für die von dir gereichte Hand.

 

Sie ist das Glück, ist Hoffnung, ist meine Wiederkehr,

ist meiner Seele Öffnung.   Ich geb‘ sie niemals mehr her.

Sie kennt längst all‘ mein Denken, wir sind zu zweit, und doch, wir sind eins.

Sie wird mich sicher lenken. Welch‘ ein Geschenk ist sie und auch noch meins.

 

 

Flieg‘ zu den Sternen, flieg‘ durch Raum und Zeit.

Fliege bis hinter den Mond.

Du, meine Sehnsucht, zur Liebe bereit,

die tief, ganz tief heut‘ und auf ewig in mir wohnt.

 

© Rüdiger Kirsch